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100 % würden dieses Auto empfehlen
- Stärken
- Fahrwerksabstimmung
- Durchzugsstärke
- bietet viel Platz und Stauräume
- gute Klimaautomatik
- Durchzugsstärke
- Schwächen
- teilweise schlechte Verarbeitungsqualität
- Anfällige Motorelektronik
- Standfestigkeit der Bremsanlage
- Anfällige Motorelektronik
Fahrberichte für Peugeot 307 SW 135 (2002-2005) 3
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roe391 vor 2 Jahren
Peugeot 307 SW 135 (2002-2005) 3 PremiumIch habe das Auto 2003 mit Blick auf die bevorstehende Familienplanung intensiv Probe gefahren und die ersten Eindrücke, die sich bis heute überwiegend bestätigt haben, haben mich dann überzeugt den 307 SW mit 135 PS in der Ausstattung Premium mit dem Leder-Paket (incl. Sitzheizung) zu beschaffen.
Zu den ersten und nachhaltigen Eindrücken zählt zuerst das gute Fahrwerk: hohe Spurtreue, guter Federungskomfort aber nicht zu weich, gutmütiges Kurvenverhalten und die relativ direkte Lenkung. Weiterhin war ich sofort von der Leistungsstärke und dem Durchzugsvermögen des 135 PS-Benziners positiv überrascht. Wir fahren häufig längere Strecken Autobahn, und insbesondere die Durchzugsstärke im fünften Gang mit der vierköpfigen Familie plus Gepäck hatte ich dem Auto so nicht zugetraut. Zwischenspurts oder überholen im Geschwindigkeitsbereich von 130 bis 180 km/h sind ohne runterschalten zügig zu bewältigen. Eine weitere Stärke ist das großzügige, variable Platzangebot und die vielseitigen Verstaumöglichkeiten: variabler Kofferraum mit bis zu sieben Einzelsitzen (3 Sitzreihen), wobei die Reihen 2 und 3 vollständig zu entfernen sind, Ablagen und Fächer in den Türen vorne und hinten, unter den Vordersitzen, im mittleren Sitz der zweiten Sitzreihe sowie Klapptische für die Kinder. Im Auto kann auch gegessen werden -- die Ledersitze lassen sich sehr gut reinigen und nehmen keinen Schmutz auf Dauer an. Ein wirklich kindertaugliches Auto. Dazu trägt auch das Panoramaglasdach bei, das insbesondere für die Kleinen eine freien Blick in den Himmel oder in die Baumwipfel, Berge, auf Flugzeuge, ... ermöglicht.
Den insgesamt positiven Eindruck trüben verschiedene Erfahrungen, die wir im Laufe der Zeit machen mussten. Ein Kinderkrankheit zu Beginn, die aber mittlerweile abgestellt wurde, waren Schwächen in der Motorelektronik. Wir hatten eine Panne bei der Steuerung der Drosselklappe, die zuerst den Motor deutlich schwächte und später zu einem Versagen der Bremskraftverstärkung führte: ein Fall für den Pannendienst. In der Folge waren mehrfach Updates der Motorsteuerungssoftware erforderlich. Mittlerweile schnurrt der Motor wieder seit vier Jahren ohne Probleme. Zweites Problemfeld ist die Beleuchtungsanlage (wir fahren mit Taglicht). Auffallend häufig sind die Glühbirnen der Frontscheinwerfer und Heckleuchten ausgefallen, eine Blinkerfassung war nach drei Jahren korrodiert und musste ersetzt werden. Dritte kostenintensive Baustelle war die Auspuffanlage, die nach vier Jahren fast vollständig erneuert werden musste, die halbe Auspuffanlage (Mittel- und Endschalldämpfer) fiel uns bei Frankfurt auf der Autobahn vom Auto ab. Viertes modellbedingtes Problem sind die hinteren Bremsen. Die Scheibenbremsen liegen offen und werden nur ungenügend beansprucht. Im Ergebnis führt das zu einem sehr ungleichmäßigen Tragbild, Riefenbildung sowie Korrosion in den Randbereichen der Scheibe. Häufig geht damit ein Schleifgeräusch einher, das nicht unbedingt Vertrauen erweckt. Häufigere Wechsel der hinteren Bremsscheiben und Belege sind angezeigt. Die vorderen Bremsen packen ordentlich zu und sorgen für einen relativ kurzen Bremsweg, werden aber im Vergleich zur hinteren Bremsanlage stärker strapaziert, so dass hier auch relativ häufig erneuert werden muss (bei uns nach gut vier Jahren). Das zuletzt aufgetreten Problem war eine defekte Einspritzdüse (nach sechs Jahren), die aber problemlos auszutauschen war.
Jetzt, da die meisten Probleme behoben sind, fährt sich das Auto technisch einwandfrei und ist ein überwiegend zuverlässiger Begleiter. Das Auto ist bei uns auch in den härtesten Wintern immer problemlos angesprungen. Ein weiteres kleines Manko ist die im Vergleich zu deutschen Autos schlechtere Verarbeitungsqualität. Verschiedene Innenverkleidungen müssen mittlerweile häufiger wieder an Ihren Platz zurückgesteckt werden, da diese nicht dauerhaft fixiert werden können (insbesondere im Kofferraum). Die Heckklappe steht auf der Stoßstange auf und hat so über die Jahre den Lack an der Kante stellenweise abgeschliffen.
Alles in allem ein preiswertes Familienauto, das zügig gefahren werden kann aber, aber über die Jahre auch ein paar kleinere Schwächen offenbart hat. Insbesondere die Verarbeitungsqualität entwickelt erst über die Jahre merkliche Folgen. In sechs Jahren und bei 95.000 gefahrenen Kilometern aber meist ein treuer und gefälliger Begleiter.
roe391 hat den Bericht zum Peugeot 307 SW 135 (2002-2005) 3 vor 2 Jahren geschrieben.
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Technische Daten
Peugeot 307 SW 135 (2002-2005) 3Aufbauart: Kombi Ausstattungsline: Premium Preis: 22.050,– € Anzahl Türen: 5 Heckart: Kombi Produkt.-Zeitraum: 04/2002 bis 04/2005 HSN/TSN: 3003/570 Leistung: 100 kW (136 PS) Zylinder: 4 Kraftstoff: Benzin/Super Max. km/h: 200 km/h Beschleunigung: 9,8 s (0–100 km/h) Hubraum: 1997 ccm CO2-Emission: 194 g/km Verbrauch / 100 km: • städtisch: 11,5 l • außerstädtisch: 6,3 l • gesamt: 8,3 l Kofferraum: 137 l – 1875 l Tankinhalt: 60 l Sitze: 5 Eigengewicht: 1430 kg Gesamtgewicht: 1941 kg Höhe: 1,54 m Breite: 1,76 m Länge: 4,42 m Radstand: 2,71 m Nutzlast: 511 kg Anhängelast: • gebremst: 1500 kg • ungebremst: 685 kg Dachlast: 100 kg









