Technische Daten

VW Passat Variant 1.9 TDI (1993-1996) B3-B4

Aufbauart
Kombi
Produkt.-Zeitraum
08/1993 bis 12/1996
Preis
20.043,– € bis 25.897,– €
Kraftstoff
Diesel
Leistung
66 kW bis 81 kW
90 PS bis 110 PS
HSN
0600
TSN
298, 946

VW VW Passat Variant 1.9 TDI (1993-1996) B3-B4 Tests

VW Passat B3

Galerie (1 Foto)

Stärken
Raumgefühl
große lade fläche
Verbrauchsarm
Fahreigenschaften
Langlebigkeit
Schwächen
Laufgeräusch
Auspuffanlage
Korrosion am Kotflügel
teilweise schlechte Verarbeitungsqualität
obenraus zu langsam

Fahrberichte für VW Passat Variant 1.9 TDI (1993-1996) B3-B4

Fahrberichte zu VW Passat abonnieren: per RSS-Feed per E-Mail
  • (51955) Kappo 1974 vor einem Jahr
    VW Passat Variant 1.9 TDI (1993-1996) B3-B4 CL

    Der Passat Variant 1.9TDI war damals das Sparwunder den er brauchte nur 5,7L auf 100KM und das mit einem kraftvollen TDI Motor mit 90PS .
    Das Design wurde beim grossen Facelift wieder schöner den der Passat bekam wieder einen Kühlergrill und auch die Seitenansicht wurde gefälliger gestaltet .
    Im Innenraum bekam der Passat mehr Sicherheit den zwei Airbags und ABS war jetzt auch beim Passat Serienmässig.
    Das Amaturenbrett ist übersichtlich und einfach bedienbat .
    Die Verarbeitung ist leider nicht so gut,teiweise wurden Hauben oder Türen schlecht eingepasst und schon nach 50000KM klappert der Passat lautstark an allen Ecken .
    Das Platzangebot überzeugt der Passat bietet vorallem im Fond sehr viel Platz und der Kofferraum ist sehr gross und variabel .

    Der 90PS TDI läuft sehr rauh und unkultiviert hat aber ein gutes Drehmoment ,leider geht gern das Koppelgelenk am Auspuff kaputt dann ist der Motor noch lauter .
    Die Schaltung wurde auch besser VW hat die Seilzugschaltung 1992 überarbeitet .
    DasFahrwerk ist sehr kompfortabel abgestimmt und auch die Fahreigenschaften überzeugen.
    Die Bremsen mit ABS verzögern jetzt auch besser .
    Leider hat VW bei diesem Passat auch bei der Rostvorsorge geschlampt den Radläufe und die Heckklappe rosten oft stark..
    Der Passat Variant 1,9TDI ist ein sicherer und sehr geräumiger Kombi beidem leider an der Qualität sehr gespart wurde

    Kappo 1974 hat den Bericht zum VW Passat Variant 1.9 TDI (1993-1996) B3-B4 vor einem Jahr geschrieben.

    Stärken
    große lade fläche
    gute Sicherheitsausstattung
    bietet viel Platz
    Angenehmer Fahrkomfort
    Schwächen
    Dieselmotor zu laut
    Auspuffanlage
    Abstriche bei der Verarbeitung
    Zuverlässigkeit mangelhaft
    Rost an der Heckklappe
    Rost an den Radläufen
    Empfehlenswert?
    nein

    Technische Daten
    VW Passat Variant 1.9 TDI (1993-1996) B3-B4

    Aufbauart: Kombi
    Ausstattungsline: CL
    Preis: 20.043,– 
    Leistung: 66 kW (90 PS)
    Kraftstoff: Diesel
    Max. km/h: 173 km/h
    Beschleunigung: 14,4 s (0–100 km/h)
    Eigengewicht: 1360 kg

  • (55) helenaa123 vor einem Jahr
    VW Passat Variant 1.9 TDI (1993-1996) B3-B4 Pacific Klima

    Der VW Passat Variant 1.9 Liter Turbodiesel BJ 1996 ist die Version mit Facelift, welche einen Kühlergrill besitzt und rundum erneuert wurde.

    Der 1968 ccm Motor ist Turbogeladen, aber trotz seiner 66 kw / 90 PS sehr Leistungs- und Durchzugsstark und niedrig im Verbrauch.
    Neben seinem riesigen Platzangebot im Fond und im Kofferraum besticht der Passat mit bequemen Sitzen und einer Klimaanlage.

    Die Servo Lenkung ist sehr direkt und genau. Mit einer Spitzengeschwindigkeit von 196 km / h ist der Passat auch zügig unterwegs.

    Bei meinem Modell ist das poröse Lenkrad zu bemängeln und bei angezogener Handbremse verliert das Fahrzeug Bremsflüssigkeit, alles in allem ist das aber zu verkraften.

    Was mir am Wagen gefällt:

    - Die Klimaanlage kühlt gut und schnell.
    - Die Materialien wirken hochwertig.
    - Das Cockpit wurde übersichtlich gestaltet.
    - Bequeme Sitze mit gutem Seitenhalt.
    - Bei jedem Fahrverhalten geringer Verbauch.
    - Leistungs- und Durchzugsstarke Motoren.
    - Gute Übersicht auf den Verkehr
    - Scheinwerfer erhellen die Straßen im Dunkeln grossräumig.

    Was mir an dem Wagen nicht so gut gefallen hat:

    - Es fängt an beiden Kotflügeln an zu rosten.
    - Das Material aus welchem das Lenkrad ist hat sich schon fast gänzlich aufgelöst.

    Zuletzt freue ich mich meine Erfahrungen mit euch teilen zu können und empfehle jedem den Wage sofern er von Innen nicht total Verdreckt ist!

    helenaa123 hat den Bericht zum VW Passat Variant 1.9 TDI (1993-1996) B3-B4 vor einem Jahr geschrieben.

    Stärken
    Verbrauchsarm
    Sehr viel Platz
    kraftvoller und sparsamer Motor
    Schwächen
    Korrosion am Kotflügel
    Lenkrad löst sich auf
    keine weiteren
    Empfehlenswert?
    ja

    Technische Daten
    VW Passat Variant 1.9 TDI (1993-1996) B3-B4

    Aufbauart: Kombi
    Ausstattungsline: Pacific Klima
    Preis: 22.341,– 
    Leistung: 66 kW (90 PS)
    Kraftstoff: Diesel
    Max. km/h: 173 km/h
    Beschleunigung: 14,4 s (0–100 km/h)
    Eigengewicht: 1360 kg

  • (725) grisu vor 2 Jahren
    VW Passat Variant 1.9 TDI (1993-1996) B3-B4 CL

    Nun mal zu dem Modell, das mir endgültig die Augen geöffnet hat was VW(ürg) und dem Kundendienst tatsächlich an langjährigen Kunden gelegen ist! Vorab sollte ich noch erwähnen daß ich mir zwischen 1986 und 1997 in diesem Autohaus 7 Autos, darunter 2 Neuwagen (!) gekauft habe. Dann wird man das folgende vielleicht besser verstehen!

    Es handelt sich um einen VW Passat 1,9 TDI mit 90 PS und Stufenheck, und zwar nicht wie auf dem Foto, sondern dessen Nachfolger, also das erste Modell was wieder einen "normalen" Kühlergrill hatte.
    Gekauft im Oktober 1997 beim "größten" Autohaus in Meckenheim, einem weit bekannten VW Händler. Es war ein Jahreswagen. gefahren von einem Vertreter einer Brauerei, der Km. Stand betrug 81.000 km.
    Ausstattungsmäßig war vorhanden: manuelle Klimaanlage, getönte Scheiben, Sitzhöhenverstellung, Radio - CD.
    Die Qualitäten des Autos sind schnell beschrieben: Vieel Platz, wenig Verbrauch, relativ komfortabel,
    Fahrverhalten ziemlich agil für so ein großes Auto.
    Aber was dann nach wenigen Wochen folgte hat mich endgültig gegen VW(ürg) und dieses Autohaus aufgebracht und dazu geführt daß ich seitdem nie mehr auch nur im entferntesten daran gedacht habe jemals wieder einen VW(ürg) zu fahren geschweige denn jemals wieder dieses Autohaus zu betreten!

    Dazu muß ich noch anmerken, daß mein Bild von VW(ürg) schon von dem Golf 3, den ich vor dem Passat in besagtem Autohaus als NEUWAGEN kaufte ziemlich angekratzt war, darüber wird allerdings an anderer Stelle noch berichtet werden.

    Zurück zum Passat, der als Jahreswagen also nun in meinem Besitz war.
    Es begann mit der ersten Autowäsche, da bemerkte ich daß am Fenster der Tür hinten rechts Wasser in den Innenraum eindrang. Im Autohaus sagte man: "Ja, da hat der Vorbesitzer seine Telefonantenne eingesteckt gehabt. Kein Problem, wir wechseln die Dichtung." Aha, das war also bekannt. Interessant!
    Bei der Nächsten Wäsche trotz neuer Dichtung wieder das gleiche, jetzt sogar noch schlimmer! Also wieder zum Autohaus, diesmal war ein anderer Meister an der Annahme. Er sagte: Ich schau mir das gleich an: Aus GLEICH wurden dann etwa 2 Stunden, aber anscheinend wurde die Dichtung abermals gewechselt.
    In der folgenden Nacht regnete es heftig, und als ich morgens zur Arbeit fahren wollte stellte ich fest, daß im Fußraum hinten rechts das Wasser richtig stand! jetzt wurde ich langsam sauer, rief beim Autohaus an und vereinbarte für den selben Tag noch einen Termin, hab sogar extra Urlaub genommen dafür. Jetzt war wieder der Meister da der als erstes mit diesem Problem betraut wurde. Er war richtig ungehalten und meinte: "Ja, diese Dichtung ist so filigran, die sind fast bei jedem Wagen da undicht, da kann ich gar nicht viel machent" Aha, bei jedem Wagen? Und dann auch noch immer hinten rechts? Das wollte ich nicht hin nehmen, der Chef persönlich wurde dazugerufen und entschied nochmal alles zu versuchen. Und siehe da, jetzt auf einmal hat es hingehauen!

    Aber meine Freude währte nicht lange! Nach etwa einem halben Jahr wurde der Scheinwerfer vorne rechts undicht.
    Zum Glück war noch Garantie drauf, so bekam ich einen neuen.
    Kurz darauf bemerkte ich rund um die innenseite des Schließmechanismus der Tür hinten links ROST!
    Und dann auch nen Fingernagelgroßen Lackabplatzer an der A - Säule unterhalb des oberen Türscharniers an der Fahrerseite! Und dann an der Innenseite des Kofferraumdeckels. Und das bei nem nicht mal 2 Jahre alten Auto?

    Mir war die Lust an diesem Auto mittlerweile gründlich vergangen! Da die erste Inspektion anstand (Intervall 30.000 km)
    wurde vereinbart, den Wagen einen Tag vorher zu bringen damit ein VW(ürg) Sachverständiger sich das Auto mal ansehen könne, danach wolle man alles ausbessern und bei Bedarf auch neu lackieren.
    Ich bekam einen Ersatzwagen und war eigentlich zufrieden. EIGENTLICH, denn am nächsten Tag kam dann der größte Bock dieses Autohauses!!
    Morgens gegen 11 rief ein Mitarbeiter bei mir an und sagte: "Die Bremsbeläge hinten sind runter, die müssen neu. Vorne sind noch 75 % drauf, die halten noch, wurden wohl schon gewechselt." Ich stimmte zu, bei Abholung des Autos zahlte ich 480 DM für Inspektion und Bremsbeläge hinten. Die Lackschäden waren wirklich ausgebessert und ich dachte mir noch, JETZT muß es doch endlich gut sein. Dieser Glaube hielt genau 2 Tage!!!!

    Es war Freitag nachmittag, ich war auf dem Rückweg von Frankfurt auf der A 3 und bemerkte plötzlich ein Quietschen, zuerst nur sporadisch auftretend, innerhalb weniger Kilometer jedoch immer lauter werdend. Ich hielt am Parkplatz nahe Montabaur an und bemerkte direkt einen beißenden Geruch. Und dann Rauch von hinten rechts!!
    Zum Glück bin ich ADAC Mitglied und rief da an. Man schickte einen Abschleppwagen, der Monteur nahm das Rad ab und stellte fest daß der Bremssattel total verkeilt und die Beläge bis auf die Trägerplatte abgeschliffen waren!!

    Ich war total wütend!! Der Monteur versuchte "mein Autohaus" zu erreichen, aber nach einigen Minuten gab er auf. Klar, es war 16:30, da machten die wohl Feierabend! Also rief ich eine andere, kleine VW(ürg) Werkstatt in Rheinbach an, und erreichte zum Glück noch jemanden! Er meinte ich soll den Wagen dort abstellen lassen, er würde sich am Samstag (!) das Auto mal ansehen. Wir vereinbarten Samstag morgen 10:00. Ich fuhr mit einem Taxi hin und er hatte den Wagen schon auf der Bühne. Diagnose: Hinten rechts Bremsscheibe, Bremssattel und Beläge nur noch Schrott, hinten links Beläge bis auf etwa 1mm runter!
    Interessant! Schließlich hatte ich ja eine 3 Tage alte Rechnung über eine Inspektion und den Wechsel der Beläge hinten! Jetzt war ich so sauer, daß ich in Meckenheim anrief und den erstbesten der an´s Telefon kam dermaßen angeschissen hab daß man ganz kleinlaut zusagte sofort einen Monteur zu schicken der sich das ansehen wolle (wohlgemerkt, das Auto stand jetzt in einer Werkstatt in Rheinbach!). Etwa 20 min später kam dann auch ein Auto mit der Aufschrift AUTOHAUS ... DER MENSCH HAT VORFAHRT. Die 2 diskutierten jetzt und der Mensch aus Meckenheim sagte nach Vorzeigen meiner Rechnung zu der entstandene Schaden würde selbstverständlich ersetzt. Das wurde er auch, aber nach diesen Erlebnissen war ich von VW(ürg) und seinem Kundendienst restlos bedient.

    Und um das nochmal klar zu stellen: Von 1986 bis 1997 habe ich in besagtem Autohaus insgesamt 7 Autos gekauft, darunter 2 Neuwagen!! Mein Vater ist heute noch Kunde da, aber mich sehen die nie wieder. Und da der Passat nach dem Golf 3 der zweite Griff in´s Klo war was VW(ürg) - Modelle betraf bin ich seitdem geheilt.

    Danach hatte ich 2 Opel Vectra B (einen DI mit 82 PS, einen DTI mit 125 PS), einen Mercedes C180, einen Opel Astra G DTI und jetzt aktuell eine Vectra C 1,8.
    Mit diesen 5 Autos gab es bisher insgesamt 2, in Worten: ZWEI außerplanmäßige Werkstattaufenthalte. Einmal mit dem C180 wg. Marderschäden, einmal mit dem Astra wegen eines Steinschlags im Kondensator der Klimaanlage, das war alles. Und so sollte es doch sein! Auch wenn ich selten ein Auto länger als 2 Jahre fahre und die auch noch ziemlich neuwertig sind wenn ich sie kaufe, grade dann sollte man doch sorgenfrei unterwegs sein können!

    grisu hat den Bericht zum VW Passat Variant 1.9 TDI (1993-1996) B3-B4 vor 2 Jahren geschrieben.

    Neueste Kommentare (4 insgesamt)

    Von Superwetter vor 2 Jahren:

    Hallo Grisu,
    es tut mir leid, doch wenn man solchen Ärger liest, zudem als Laie derart übers Ohr gehauen zu werden, zumindest versucht, dann kann einem wahrlich die Laune auf die Marke VW vergehen!
    Dagegen bin ich bislang nicht nur von meinen 5 VW-Fahrzeugen die ich nacheinander über 500000 km fuhr restlos überzeugt.
    Auch wenn auch hier immer mal wieder Mängel auftraten die aber in der Regel normaler Verschleiß waren - ich fahre stets nur Gebrauchtwagen mit vielen, vielen tausenden Km von Vorbesitzern, so ist die Langzeitqualität der Fahrzeuge bislang jedem Verglechsmodell der Konkurrenz mindestens ebenbürtig, zumeist haushoch überlegen.
    Sicher, ich trage die rosarote VW-Brille, doch pflege und warte ich meine Fahrzeuge fast ausschließlich selbst und weiß wovon ich spreche!

    Meine Schwester fährt Ihren ersten neuen Fiat, dies war auch der Letzte - mittlerweile 90tsnd Km, ein neues getriebe, Kupplung und was weiß ich nicht noch alles... Ihr nächster Wagen - VW!

    Das ich als Maschinenbauing. fachlich qualifiziert bin ist eine andere Sache, doch habe ich just dieselbe Motorisierung mit dem 1.9 Liter Diesel. Nach dem kapitalen Motorschaden den ich bereits in meinem bericht schrieb sputle ich mit der Austauschmaschine vom Schrottplatz mittlerweile weitere 175000km ab, die Karosserie hat nun 559000km auf dem Buckel.
    Nun wird langsam das getriebe fällig, die Synxchronisation des 5.ten Gangs läßt mehr als zu wünschen übrig, ist aber noch das Erstgetriebe - das Ersatzgetriebe wartet in der Garage bereits auf den Frühling - kostete weniger als eine komplette Tankfüllung.

    Das nenne ich zuverlässig und sparsam.
    Im Übrigen kann ich mein VW Autohaus in Mauer bei Heidelberg wirklich nur lobend erwähnen!!
    Wenn es hier etwas zu erledigen gilt, dann wird das auch gemacht, nichts darüber hinaus was unnötig ist.
    Ich habe ja Autowerkstätten (insbesondere ATU) gegenüber schon ganz einschlägige Erfahrungen gesammelt, hier wrd nur nach Profit gegiert.
    Doch bei dem VW-Autohaus in Mauer - Allererste Klasse!!
    Ein kleiner Familienbetrieb der sich auch nur mit treuen Kunden und bestem Service auf dem Markt behaupten kann!

    Von grisu vor 2 Jahren:

    Hallo Superwetter, danke für Deinen Komentar! Zur Marke VW werde ich mich nicht mehr äußern, auch nicht mehr zu deren KUNDENDIENST. Muss noch über 2 Modelle berichten die ich vor der Passatkrücke gefahren hab, das reicht mir dann völlig!
    Schwarze Schafe gibt es überall, aber was da abgelaufen ist war schon nahe an versuchtem Betrug!! Übrigens, ich bin auch kein Laie in dem Sinn, ich bin zwar kein Ingenieur und warte meine Autos nicht selber, dennoch hab ich zu fast jedem von mir gefahrenen Auto eine Reparaturanleitung gekauft, aus der Reihe von Dieter Korp mit dem Titel JETZT HELFE ICH MIR SELBST. Weil ich mich immer für meine Autos interessiert hab und immer wissen wollte wie die unterschiedlichen Systeme arbeiten. Außerdem kann ein wenig Hintergrundwissen nichts schaden wenn wirklich mal was dran wär und die in der Werkstatt einem was vom Pferd erzählen wollen! ;-)
    Nur soviel muß ich noch loswerden: Seit ich keine Autos der Marke VW(ürg) mehr fahre ( Seit 1999 ) sehe ich Werkstätten nur noch zu Inspektionen, außer zu den beiden in meinen Berichten festgehaltenen Ausnahmen! Das hat mich bekehrt, und nichts und niemand kann an dieser Tatsache etwas schönreden oder mehr ändern!
    Selbst mit dem damals neu bestellten Golf der 3. Generation (die ja nachgewiesen die schlechteste von allen Generationen war!) oder dem Jetta CL mit 90 PS, den ich 1991 als NEUWAGEN kaufte hatte ich im Schnitt 2 (!) nötige Werkstattaufenthalte zwischen den Inspektionen, deren Intervalle zu der Zeit ja noch bei nur 15.000 km lagen, was bei mir immer in etwa 6 Monaten erreicht ist. Mal ein klappern da, Rost hier, undichte Fenster oder Scheinwerfer, schief eingebaute Armaturenbretter, defekte Motorsteuergeräte oder Luftmassenmesser, Startschwierigkeiten, alles hab ich mit den Autos erlebt. Daher wird mich niemand mehr davon überzeugen können!
    Denke da in der Neuzeit z.B. an die abfackelnden 1,0 und 1,2l Motoren bei Kälte, die miserablen Dauertestergebnisse diverser Modelle (schau mal im Internet bei Autobild z.B.) oder die Passat und Audi - Modelle deren Bremsen im Winter plötzlich versagen, angeblich wegen Salzwasser, die Geschichte mit den Traggelenken die den Passat vor einigen Jahren die "Vorderbeine spreizen" ließen, die Probleme mit den Luftmassenmessern, wovon ich selber 2 x in 4 Monaten mit unserem Dienstwagen betroffen war (einmal mit nem Golf 4 und einmal mit dem danach angeschafften Golf 5!), das alles lässt mich, wann immer möglich, großen Abstand zu dieser Marke halten! Nimm es nicht persönlich, aber denke wenn Du mit so vielen unterschiedlichen Autos einer Marke das alles erlebt hättest würdest Du genau so denken. Hoffe bleibst davon verschont!
    Gruß: Grisu

    Von Superwetter vor 2 Jahren:

    Hallo Grisu,
    es mag ja vielleicht auch daran liegen, dass alle meine VW aus der Generation 70er, insbesondere aber aus den 80ern stammen - bis auf den Passat eben.
    Da ich zuvor ausschließlich Sciroccos gefahren bin - von meinem ersten Kadett mal abgesehen, liegt es sicherlich auch an der berühmten Karman-Qualität. Da war es eben keine Serienfertigung wie bei VW selbst sondern noch weit mehr Handarbeit.
    Zudem war die Elektronik sicherlich erst am Anfang, auch dass ein entscheidender Grund weshalb die Autos so endlos lange liefen.

    Heute weiß selbst ich nicht mehr genau welcher Sensor welche Dinge beeinflusst. Da ich mich aber auf meinen Wagen verlassen muss...

    Auch ich habe Deinen Bericht zum Opel Vectra eingehend studiert, denn solch einer als Caravan mit CDTI-Motor gefällt mir außerordentlich gut.

    Jedoch schrecke ich eben vor all den Problemen die dieser Fiat-Motor hat vor dem Kauf zurück. Lieber ein zuverlässiges, extrem sparsames Fahrzeug fahren, als die Katze im Sack kaufen...
    Aber vielleicht lasse ich mich ja doch noch hinreißen?

    Viel Spass und wenig Ärger mit Deinem Wunsch-Vectra wünscht Dir Superwetter

    Von grisu vor 2 Jahren:

    Danke ;-) Würd nie versuchen jemand meine Meinung aufzuzwingen, aber ein gebranntes Kind scheut nun mal das Feuer, und wer mal von nem Rottweiler angefallen wurde wird denen für immer aus dem Weg gehen!

    Ja, die Fiat - Motoren wollte ich auch nicht, daher hab ich bei meienm aktuellen Vectra C den 1,8 l Benziner genommen. Bei der B - Generation war der 2,0l Diesel mit 82 bzw 100 PS ne Kooperation mit Isuzu, der später von mir gefahrene 2,2 DTI mit 125 PS war ne "original - Opel Maschine " entwickelt und gebaut im Motorenwerk Kaiserslautern! Und der mit der 82 PS Maschine, den ich 1998 gekauft habe läuft heute noch in unserem Dorf, hat mittlerweile über 240.000 km mit erster Kupplung, Maschine, Getriebe hinter sich. Der Landwirt der ihn mir abgekauft hat wohn etwa 100 m Luftlinie entfernt, daher sehe ich den Wagen noch täglich. Mittlerweile wär der 2. Auspuff fällig sagt er, und alle 10.000 km füllt er nen dreiviertel Liter Öl nach, ansonsten gibt es keine Beanstandungen.
    Naja, die Geschmäcker sind verschieden, zum Glück! Sonst könnt ich nicht aus so ner Vielfalt von Gebrauchtwagen mir den nächsten aussuchen in etwa 2 Jahren ;-)

    Stärken
    Platzangebot
    geringer Verbrauch
    Fahreigenschaften
    Schwächen
    teilweise schlechte Verarbeitungsqualität
    Selbst gefahren?
    10/1997 – 11/1998
    Empfehlenswert?
    nein

    Technische Daten
    VW Passat Variant 1.9 TDI (1993-1996) B3-B4

    Aufbauart: Kombi
    Ausstattungsline: CL
    Preis: 20.043,– 
    Leistung: 66 kW (90 PS)
    Kraftstoff: Diesel
    Max. km/h: 173 km/h
    Beschleunigung: 14,4 s (0–100 km/h)
    Eigengewicht: 1360 kg

  • (50) shuriktdi vor 2 Jahren
    VW Passat Variant 1.9 TDI (1993-1996) B3-B4 CL

    Ich habe zu meinem 18. Geburtstag einen Passat Variant 1.9 TDI von meinen eltern bekommen mit 238000km
    und in Candyweiß das Auto haben wir damals als Jahreswagen gekauft und ist immer noch bei uns in besitz.
    Ich bin jetzt 19 und fahre ihn seit ca. 1,5 Jahren ich bin voll zufrieden damit. Als armer Lehrling das beste Auto
    zum sprit sparen mit genügend Platz. Das Auto ist voll zuverlässig und macht keinerlei schwierigkeiten. Ich hab
    die Kuplung bei 270000km gewechselt. Die Kupplung war noch gut aber ich habe eh das Getriebe rausgebaut
    da dachte ich wozu dann das nochmal machen. Aber mit der könnte ich noch bestimmt 100000km fahren. Mein
    Passat hat jetzt rund 300000km drauf. Ich habe ihn Optisch getunt mit Tiefbettfelgen und gewindefahrwerk, Anlage usw. Ich gebe den niemals ab und wer das Auto als schrottwagen sieht der soll erstmal 300000km
    bzw. wie die meisten 500000km drauffahren ohne weitere Probleme. wir waren schon 8mal damit in spanien unten und das Auto hat uns nie im Stich gelassen. Und ich werde ihn noch lange fahren und wenn ich ein anderes Auto finde den als Sommerwagen machen. Am Motor würde ich emphelen nichts daran zu verändern außer ihr findet einen mit 50000km weil bei 300000km und Chiptuning ist einfach ein Motorschaden gesichert.
    wir sind nach Spanien gefahren mit ca. 130km/h im schnitt der wagen hat am ende 4,88 Liter diesel auf 100km verbraucht. also sehr sparsam.
    Ich wünsche euch viel Spaß damit.

    shuriktdi hat den Bericht zum VW Passat Variant 1.9 TDI (1993-1996) B3-B4 vor 2 Jahren geschrieben.

    Stärken
    sparsam
    Platzangebot
    Langlebigkeit
    Schwächen
    obenraus zu langsam
    Empfehlenswert?
    ja

    Technische Daten
    VW Passat Variant 1.9 TDI (1993-1996) B3-B4

    Aufbauart: Kombi
    Ausstattungsline: CL
    Preis: 20.043,– 
    Leistung: 66 kW (90 PS)
    Kraftstoff: Diesel
    Max. km/h: 173 km/h
    Beschleunigung: 14,4 s (0–100 km/h)
    Eigengewicht: 1360 kg

  • (115) Superwetter vor 2 Jahren
    VW Passat Variant 1.9 TDI (1993-1996) B3-B4 CL

    Seit gut 3,5 Jahren fahre ich den Passat 35i (B4) Variant mit 1,9 Liter TDI-Maschine.
    Ausstattung- Family, Schiebedach und manuelle, nachgerüstete Klimaanlage.
    Beim Kauf hatte das Fahrzeug bereits 353000Km auf dem Buckel, doch war der Wagen stets werkstattgepflegt von fachkundiger Hand.
    Der Kaufpreis betrug 1800 Euro, ich handelte auch nicht, denn in anbetracht des technisch sehr guten Zustands hielte ich solch Verhalten für unangemessen.
    Mir wurde das Fahrzeug zwar mit einigen Dellen, jedoch blitzblank übergeben.
    Leichten Ölverlust am Dichtring der Nockenwelle beseitigte ich mit dem Tausch der Nockenwelle und einem neuen Simmerring.
    Auch den Fahrersitz tauschte ich gegen einen frisch überholten Recarositz denn ich bin sehr lang gewachsen und hatte so leichte Platzprobleme mit dem Schiebedach.

    Zu diesem Zeitpunkt hatte der Wagen noch original 66kW/90PS. (Motor-Kennbuchstabe - 1Z)
    Die Fahrleistungen waren dementsprechend flüssig aber nicht mehr wirklich spritzig was ich nach über 10 Jahren VW-Scirocco bedauerte.
    Da mir die Fahrleistungen - insbesondere der ausreichende, jedoch nicht übermäßig lebendige Motor so nicht genügten ließ ich nach rund 4 Monaten ein Chiptuning durchführen.
    Zudem tauschten wir die Einspritzdüsen gegen die Version des 110Ps-AFN. Den Ladedruck leicht angehoben, die Einspritzmenge von rund 36mg-Standart auf ca: 45mg - getunt erhöht.
    Das Ergebnis war im Vergleich nicht wieder zu erkennen...

    Selbst mit 4 erwachsenen Männern besetzt zog der Wagen nun schneller durch als zuvor alleine fahrend - ich war restlos begeistert.

    Zuvor hatte ich noch die für mich relevante Durchzugsmessung durchgeführt mit Stoppuhr - 5.ter Gang von Tacho 70km/h bis Tacho 120km/h.
    Identische Strecke, identische Beladung - 1.Person vollgetankt - ebene Strecke.
    Original - 18 Sekunden
    Getunt - 12 Sekunden

    Fortan lies sich der Wagen auch hier im bergigen, bzw. leicht hügeligen Land fast generell im 5.ten Gang bewegen.
    Kosten für das Tuning 300 Euro - unter Freunden.
    Nun waren es nach Schätzungen des Tuners ca: 132 PS, ca: 295Nm statt zuvor 202Nm in Serie, die Durchzugswerte bestätigten dies.

    So weit so gut...

    Während eines halben Jahres fuhr ich so den Wagen wie gewöhnlich extrem verbrauchsorientiert.
    Der Verbrauch stieg infolge des Tunings wirklich nicht um einen zehntel Liter an, jedoch fuhr ich auch exakt so wie zuvor, nutzte die Leistung jedoch nie zum Erreichend der Höchstgeschwindigkeit aus.
    Nach 6 Monaten wollte ich es dann versuchen, der Wagen fuhr vor dem Tuning 187km/h laut Tacho.
    Die Strecke topfeben - BAB- fast leer.
    Bei rund 110km/h gab ich also Vollgas, der Passat zog zuerst ab wie Schmitts Katze, doch bei rund 170km/h ging ihm langsam die Luft aus, Spitze nun noch knapp 185km/h, er qualmte wie verrückt, ich blieb weiter auf dem Gaspedal stehen – mein Fehler...
    Nach nicht einmal 2 Minuten Vollgasfahrt - Exitus - Öldruckanzeige an - keine Leistung mehr - Fazit - Kapitaler Motorschaden - Kolben geschmolzen.
    Mit viel Glück, starkem Rappeln und stetig verlierender Leistung schaffte ich es noch 5-10km bis zum Zielort.

    Der regionale VW-Händler zerlegte in meiner Anwesenheit den Motor, ein gebrauchter Motor wurde organisiert und vom VW-Autohaus wieder eingebaut.

    Kosten 2100 Euro.
    Dies beim Km-Stand 385000.
    Doch die Karosserie war einfach viel zu gut um Ihn zu schlachten.

    Danach achtete ich peinlich darauf, dass meine Kühlwassertemperatur nicht mehr die 100 Grad-Marke erreichte, bin seither nie wieder die Endgeschwindigkeit gefahren, denn ich weiß nun, dass der Einspritzstrahl zu lange einspritzt.
    Folgen siehe oben!
    Deshalb rußt er bei hoher Last auch entsprechend und die AU ist nicht ganz einfach zu bekommen.
    Da der Einspritzstrahl zu lange einspritzt trifft dieser bei hohen Drehzahlen den Kolbenboden, so dass dieser schmilzt wenn diese Last länger andauert.

    Bei kurzen Bergfahrten genügt dieser Wärmeeintrag nicht um Schaden zu verursachen, jedoch achte ich wie bereits geschildert genau auf die Kühlwassertemperatur, denn der erste Motor versagte bei genau 100 Grad-Celsius den Dienst.

    Leider sind diese 1Z-Motoren noch ohne einen gekühlten Kolbenboden, entgegen leistungsstärkeren späteren Motoren, zudem verträgt der Turbolader wohl keinen all zu hohen Ladedruck, dies würde die Brennraumtemperatur ebenfalls positiv beeinflussen droht dann mit Lagerschaden.
    Die VTG-Lader sind deutlich besser, jedoch neigen hier die Leitschaufeln gelegentlich zum Verklemmen.

    Die Konsequenz ist somit ein thermisch grenzwertiger Motor der längere hohe Last nicht verträgt.

    Nach all dem Ungemach fahre ich den Wagen bewusst nicht mehr aus, erfreue mich stattdessen an dem tollen Durchzug und den Minimalverbräuchen.
    Ich fahre im Jahr rund 47000km, tanke regelmäßig alle 14 Tage an derselben Tankstelle in Holland.
    Mein Jahresdurchschnittsverbrauch liegt bei ca: 4,6-4,7 Liter, gleich ob Sommer oder Winter - der Wagen wird ja stets auf langen Strecken bewegt.
    Dies entspricht rund 126 Gramm CO2 pro Kilometer Links zum Thema
    Anzeigen VW Passat
    VW Passat Gebrauchtwagen
    VW Probefahrt
    - wozu also neue Technik?? Dieser Wagen ist somit ein extrem umweltschonendes Fahrzeug, eben weil der Treibstoffkonsum derart gering ausfällt und die Lebensdauer so gigantisch ist.
    Diese ist völlig überflüssig, verkompliziert Geräte nur ohne diese tatsächlich zu verbessern!
    Die Klimaanlage betätige weiterlesen ich nur selten, jedoch ist der Wagen auf meinen langen Touren von knapp 500km einfach häufig voll besetzt - 5 Personen mit Gepäck.
    Den Reifendruck habe ich massiv erhöht vorne 2,9 bar, hinten 3,4 bar, er rollt ganz leicht.
    Bergab nehme ich häufig den Gang raus und fahre zudem sehr vorausschauend, dennoch zügig.
    Einzig auf der BAB pendelt mein Reisetempo stets um 110km/h, denn bekanntlich geht der Luftwiderstand quadratisch mit dem Tempo einher, ja um das Tempo linear zu erhöhen muss der Motor somit gar in der dritten Potenz Leistung zulegen um den Luftwiderstand zu kompensieren.

    Der Tank fasst gigantische 96,5 Liter, denn ich fuhr den Wagen einmal komplett leer bis dieser stehen blieb.
    Dann mit Kanister aus der nächsten Tankstelle und gleich wieder - wie sonst auch randvoll getankt.
    Da waren es exakt 2111km = 4,57Liter Durchschnittsverbrauch.
    Also durchaus in meinem normalen Rahmen.

    Jedoch hatte mich die Tanzanzeige hinters Licht geführt, diese zeigte nämlich noch rund 5 Liter Rest an.

    Auch dies behob ich alsbald, bog den Schwimmerbügel passend nach und fühle mich so wohler.
    Ja generell erledige ich fast alle Arbeiten am Fahrzeug selbst, jedenfalls so lange wie dies kein Spezialwerkzeug erfordert.
    Ich kann aber auch so gut wie alles, bin von Beruf Maschinenbauingenieur und habe keinen linken Hände und eine gut sortiere Werkstattausrüstung.

    Ausfälle waren seither die Klimaanlage, ein defekter Scheinwerfer - Steinschlag, das Steuergerät der sog. Diebstahlsicherung lies den Wagen öfter nicht anspringen, versagte nach und nach auch während der Fahrt den Dienst so dass der Motor unvermittelt ausging.
    Zudem verursachte der Nadelhubgeber einmal Probleme so dass der Motor immer wieder unvermittelt ins Notlaufprogramm wechselte - Fehlerspeicher genullt - seither problemlos.
    Auch das Zündschloss gab zwischendurch den Geist auf.
    Das erste Radlager vorne wurde bei 430000km getauscht, das zweite rund 40000km später.
    Bei den Radlagern hinten sollte man die billigen vom Ebay-Händler meiden, denn billig ist nicht gleich preiswert!
    Nach jeweils 15000km waren diese völlig defekt, nach dem ich zwischendurch den Wagen mit Sandsteinen völlig überladen hatte schob ich die Schuld darauf zurück, doch das nächste Kegelrollenpaar hielt ebenso schlecht.
    Seither lautet die Devise - zurück zu deutscher Markenqualität.

    Den Auspuffendtopf reparierte ich mittels Edelstahlblechbandage und gewöhnlichem Haushaltssilikon, nietete das Edelstahlblech großflächig um die gesamte Unterseite des Endtopfes - bei der HU gab es keinerlei Beanstandungen - hält so ewig!

    Auch die Batterie gab nach kurzer Zeit (nicht mal 2 Jahre) den Geist auf, eine Varta-Mercedesbatterie mit unglaublichen 850A Kaltstartstrom lässt den Wagen seither anspringen wie einen jungen Gott gleich ob klirrende Kälte oder nicht.

    Auch auf den Lichtmaschinenreglerkohlenverschleiß sollte man bei solch Strecken wie ich diese fahre achten, bevor diese völlig am Ende sind tausche ich diese und lege die fast Verschlissenen in den Kofferraum.

    Auch führe ich entsprechend Werkzeug mit - für den Fall der Fälle...

    Der Ölverbrauch - ich fülle nach dem Ölwechsel randvoll bis zur oberen Markierung, nach 15000km ist der Pegel rund 0,9-1,0Liter abgefallen, also gerade mal unten - perfekter Zustand.

    Mittlerweile hat der Wagen an diversen Stellen leichten Rostbefall was angesichts des Ganzjahreseinsatzes und gut 14 Jahren Benutzung durchaus in Ordnung ist - jedoch nirgendwo an tragenden Teilen.
    Kommendes Jahr wird wieder dagegen angekämpft wie jedes Jahr.

    Dank meiner besonnenen Fahrweise ist auch der Reifenverschleiß gering, Barum-Reifen bewährten sich nicht besonders, die Sommerreifen hielten nur rund 45000km, die besten Erfahrungen in Bezug auf Verschleiß habe ich mit Reifen des Fabrikates Rotex gesammelt - diese halten deeeutlich länger, ca: 70000-80000 bei den Sommerreifen, doch sind diese erst seit rund 40000km gefahren, jedoch noch mit halber Profiltiefe.
    Einzig in den Nässeeigenschaften sind diese Reifen mit Reifen aus Europa nicht vergleichbar, hier muss man deutliche Einbußen in Kauf nehmen.
    Jedoch sollte ich hier auch noch einmal meinen wesentlich höheren Reifendruck anführen, dieser verringert zwar den Verschließ und den Rollwiderstand, doch die Reifen können so auch nur weniger Grip aufbauen.

    Über die sonstigen Eigenschaften des Passat Variant haben andere schon hinreichend geschrieben. Doch auch ich schließe mich der Beurteilung an - gigantisch Platz auf der Rückbank, ja selbst wenn ein Großer wie ich 189cm vorne den Sitz normal einstellt habe ich selbst hinten dran noch rund 7cm Platz bei den Knieen zum Fahrersitz.
    Auch stoße ich hinten mit dem Kopf nicht an die Decke.

    Der Kofferraum ist fast uneingeschränkt gut, einzig der Vergleich zu neuen Modellen zeigt die Schwächen der älteren/einfacheren Konstruktion - der Platz zwischen den Radhäusern beträgt nur 94 Zentimeter.
    Die neuen Multilenker-Hinterachsen mit Blockfedern und separatem Dämpfer bieten mehr Platz.
    Doch wollte ich diese nicht haben!!
    Grund - trotz besserem Fahrverhalten verschleißen die Gelenke der Multilenkerachsen rasch und nur der teure und aufwendige Austausch stellt wieder gute Verhältnisse her.
    Die Verbundlenkerachse des Passats hingegen hat nur zwei Lagerstellen, diese sind sehr gut zugänglich und zudem robust und langlebig.
    Ein zusätzlicher Stabilisator an der Hinterachse ist nicht notwendig da die Verbundlenkerachse bei einseitiger Last tordiert und sozusagen einen integrierten Stabilisator beinhaltet.

    Der Wagen läuft sauber gerade aus, einzig voll beladen ist der Wagen etwas unterdämpft, schlägt jedoch nie durch.
    Dies mag jedoch auch an den Stoßdämpfern liegen die mittlerweile mindestens 210000km gelaufen sind.

    Auch die Vorderachse mit Mc-Pherson-Radaufhängung ist robust und langlebig, der Wagen ist einfach ein toller Reisekombi mit Minimalverbrauch.
    Manko ist einzig das laute Motorgeräusch, insbesondere beim Kaltstart.

    Einen Rußfilter meide ich da sich hier der Staudruck erhöht und somit den Liefergrad verschlechtert weil der Turbo nicht mehr ganz so auf Touren kommt - siehe oben - thermische Problematik.
    Zudem halte ich die Feinstaubdiskussion für absoluten Quatsch!!
    Dies nicht nur weil ich bewusst filterlos fahre, sondern weil größere Staubpartikel schneller zur Erde fallen als eben jener Feinststaub, ein ungefilterter Diesel zwar objektiv mehr Ruß ausstößt, die groben Partikel jedoch nicht lange in der Luft verbleiben.
    Die feinsten Partikel passieren somit auch den Filter denn diese passieren den Filter durch die Poren.
    Nach kurzer Zeit also eine Pattsituation zwischen gefiltertem Ruß und ungefilterten besteht.
    Letztlich alles nur eine Frage der Politik die technische Zusammenhänge nicht kennt, deshalb auch solch hirnrissige Entscheidungen trifft.

    Ich halte den Wagen für uneingeschränkt empfehlenswert.
    Mein derzeitiger Kilometerstand beträgt 540000km, ständig wachsend weil im täglichen Alltagsgebrauch.
    Mein Ziel sind rund 700000km, in 3,5 Jahren sollte dies erreicht sein - so es denn so weiter läuft wie bisher...

    Mit freundlichen Grüßen und technischem Sachverstand,
    Superwetter@web.de

    Superwetter hat den Bericht zum VW Passat Variant 1.9 TDI (1993-1996) B3-B4 vor 2 Jahren geschrieben.

    Neueste Kommentare (3 insgesamt)

    Von mrc vor 2 Jahren:

    520TKM - das ist ja mal ein Passat Langzeittest. Ich drück die Daumen für die 700.000

    Von dr.ockur vor 2 Jahren:

    Hat der Passat nicht auch einen Zahnriemen? Gab es da keine Probleme / wie waren da die Wechselintervalle?

    Von Superwetter vor 2 Jahren:

    Ja, der Passat hat einen Zahnriemen.
    Der Wechselintervall ist lt. VW alle 90tsnd km, ich halte mich da auch ziemlich genau dran, ein paar tsnd km gebe ich ihm mehr denn mein Zahnriemen altert ja nicht wirklich und alle 2 Jahre ist ein Austausch nötig.
    Beachten sollte man jedoch, dass es ein Originalriemen samt Spannrolle von VW ist!
    Da würde ich keinem noch so renomierten Ersatzhersteller trauen, dies bestätigte mir auch ein VW-Mechaniker.

    Stärken
    Raumgefühl
    Verbrauch
    Reichweite
    Langlebigkeit
    Schwächen
    Laufgeräusch
    Schaltbarkeit Getriebe
    Selbst gefahren?
    08/2005 – heute
    Empfehlenswert?
    ja

    Technische Daten
    VW Passat Variant 1.9 TDI (1993-1996) B3-B4

    Aufbauart: Kombi
    Ausstattungsline: CL
    Preis: 20.043,– 
    Leistung: 66 kW (90 PS)
    Kraftstoff: Diesel
    Max. km/h: 173 km/h
    Beschleunigung: 14,4 s (0–100 km/h)
    Eigengewicht: 1360 kg

  • (105) Bernie202 vor 2 Jahren
    VW Passat Variant 1.9 TDI (1993-1996) B3-B4 CL

    Ein Freund von mir gurkt schon seit Jahren mit einem VW Passat 1,9 TDI rum. Ich kann mir ihn ohne das Auto schon gar nicht mehr vorstellen. Obwohl der Passat recht blass aussieht, muss er doch irgendetwas haben.
    Von der Optik ist die vierte Generation noch recht langweilig. Erst ein Jahrgang später wurde den Modellen ein gewisser Schnitt verliehen. Der VW von meinem Freund wirkt groß, unspektakulär und langweilig. Halt ein 0815- Volkswagen. Das Interieure ist gut proportioniert und wirkt sehr übersichtlich. Das Design spricht mich aber auch hier nicht sonderlich an. Grün- beleutete Armaturen sind nicht so mein Ding.
    Die Verarbeitungsqualität ist aber wirklich einwandfrei. Nirgends finden sich brutale Verschleißspuren und der Wagen ist schon seit fast einer Dekade im Besitz meines Freundes (und das auch noch aus zweiter Hand). In Sachen Power schwingt sich der Wagen nicht gerade zu sportlichen Höchstleistungen auf. Die Maschine hat eine durchschnittliche Kraft. Das Erreichen von angenehmen Reisegeschwindigkeiten ist kein Problem und man kann auch mal zu einem Überholmanöver ansetzten, das keine Ewig dauert. Bei einem Umzug, den wir mal gemacht haben, kam der Passat mir jedoch etwas kraftlos vor. Er stößt schnell an seine Grenzen, wenn man ihn ordentlich beläd. Schade, für solche Sachen sollte ein Kombi doch geeignet sein. Fahreigenschaften und Verbrauch (7 Liter auf 100 km) sind recht mittelmäßig. Allein das Platzangebot ist toll.
    Ich habe nach wie vor nicht die Besonderheit dieses Fahrzeuges entdeckt.

    Bernie202 hat den Bericht zum VW Passat Variant 1.9 TDI (1993-1996) B3-B4 vor 2 Jahren geschrieben.

    Neuester Kommentar (1 insgesamt)

    Von Superwetter vor 2 Jahren:

    Schönheit liegt im Auge des Betrachters.

    Sicher - es gibt für unser Auge attraktivere Fahrzeuge. Doch wie ist das im Leben?
    Schönheit vergeht - Charakter besteht.
    Nun hat meiner bereits 550000km auf dem Tacho und das ist kein Schreib-/Tippfehler.
    Er ist wie ein guter Freund den man sich ja auch nicht nur der schnellen Liebe wegen, sondern wegen seinem treuen und zuverlässigen Art zu schätzen weiß.
    Doch nur die Wenigsten sehen hinter die Kulissen, einzig der Schein blendet uns doch gar zu oft.
    In genau 2 Jahren steht der TÜV erneut an - 100000km mehr bis dahin - mal sehen ob es einmal mehr auf Anhieb gelingt?

    Superwetter

    Stärken
    Platzangebot
    Schwächen
    Design
    Motorisierung
    Selbst gefahren?
    04/2009 – heute
    Empfehlenswert?
    nein

    Technische Daten
    VW Passat Variant 1.9 TDI (1993-1996) B3-B4

    Aufbauart: Kombi
    Ausstattungsline: CL
    Preis: 20.043,– 
    Leistung: 66 kW (90 PS)
    Kraftstoff: Diesel
    Max. km/h: 173 km/h
    Beschleunigung: 14,4 s (0–100 km/h)
    Eigengewicht: 1360 kg

Gebrauchtwagen

Neuwagen zu Top-Konditionen

Bei caroo.de konzipieren Sie Ihren Neuwagen kostenlos und erhalten für Ihre Konfiguration ein speziell erstelltes Angebot. Marke, Modell und Ausstattung - jedes Neufahrzeug wird individuell nach Ihren Vorstellungen zusammengestellt und von einem Händler direkt angeboten, zu absoluten Niedrigpreisen!

Neuwagen zu Top-Konditionen

Bei caroo.de konzipieren Sie Ihren Neuwagen kostenlos und erhalten für Ihre Konfiguration ein speziell erstelltes Angebot. Marke, Modell und Ausstattung - jedes Neufahrzeug wird individuell nach Ihren Vorstellungen zusammengestellt und von einem Händler direkt angeboten, zu absoluten Niedrigpreisen!